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Unsere Referenzen

Gründerzeithäuser
weiter gedacht
Vom Bestand zur langfristigen Perspektive
Eine Auswahl unserer begleiteten Projekte - Vom Konzept mit Strategie bis zur Fertigstellung
Jedes Gründerzeithaus bringt andere Voraussetzungen und Herausforderungen mit sich. Unsere Referenzprojekte zeigen, wie individuelle Sanierungsstrategien entstehen – abgestimmt auf das Gebäude, seine Nutzung und die Ziele der Eigentümer.
Wien, Margareten
SANIERUNG MIT DACHGESCHOSS-AUSBAU
Ein Gründerzeithaus mit 55 Mietwohnungen zeigt beispielhaft, wie aus der Analyse des Bestands ein schlüssiges Gesamtkonzept für die langfristige Weiterentwicklung einer Immobilie entsteht
55 Mietwohnungen · Wien · thermische Sanierung · Wärmeversorgung · Balkone · Dachgeschossausbau
0123456789AUSGANGSLAGE
Hohe Mieterfluktuation, hohe Betriebskosten und Sanierungsbedarf
Das Gründerzeithaus mit 55 Mietwohnungen war technisch und gestalterisch in die Jahre gekommen. Abbröckelnder Putz und wenig attraktive Allgemeinflächen trafen auf hohe Heizkosten, Straßenlärm und veraltete Gasetagenheizungen. Freiflächen für die Wohnungen fehlten, Keller und Nebenflächen waren nur eingeschränkt nutzbar.
0123456789POTENZIAL
Mehr als nur notwendige Sanierungsmaßnahmen
Die Bestandsanalyse zeigte, dass die notwendigen Sanierungen gleichzeitig Chancen für eine deutliche Weiterentwicklung des Hauses bieten: zusätzliche Wohnfläche im Dachgeschoß, private Freiflächen durch Balkone, attraktivere Allgemeinbereiche sowie eine zeitgemäße Energieversorgung.
0123456789SANIERUNG
Ein Gesamtplan statt einzelner Maßnahmen
Im Sanierungskonzept wurden die Maßnahmen zu einer abgestimmten Gesamtstrategie zusammengeführt: Thermische Sanierung von Fassade und Kellerdecke · Fenstertausch · zentrale Wärmeversorgung · Dachgeschoßausbau · Zubau von Balkonen · Fassadenbegrünung · Maßnahmen für besseren sommerlichen Wärmeschutz durch Begrünung, Entsiegelung, Sonnenschutz und Querlüftung
0123456789UMSETZUNG
Schritt für Schritt zum zukunftsfähigen Zinshaus
Der Bauherr entschied sich, sämtliche Maßnahmen aus dem Sanierungskonzept umzusetzen.
Die einzelnen Maßnahmen werden aufeinander abgestimmt geplant und umgesetzt. So greifen energetische Sanierung, Haustechnik, Wohnraumerweiterung und gestalterische Aufwertung sinnvoll ineinander.
0123456789MEHRWERT
Mehr Wohnqualität. Mehr Fläche. Ein zukunftsfähiges Zinshaus
Durch den Dachgeschoßausbau entsteht zusätzliche vermietbare Wohnfläche. Die Bestandswohnungen gewinnen durch Balkone, thermische Sanierung und neue Fenster an Wohnqualität. Straßenlärm und Energiebedarf werden reduziert, die Wärmeversorgung wird modernisiert und Begrünungsmaßnahmen verbessern die Sommertauglichkeit des Gebäudes.
So wird aus notwendigem Sanierungsbedarf eine langfristige Aufwertung der gesamten Immobilie.
Wien, Penzing
REFERENZPROJEKT: GRÜNDERZEIT ECKHAUS SANIERUNG IN WIENER SCHUTZZONE
Bei diesem Gründerzeithaus standen nicht nur bauliche und energetische Herausforderungen im Raum. Unterschiedliche Vorstellungen und finanzielle Möglichkeiten innerhalb der Eigentümergemeinschaft machten zunächst eine gemeinsame Entscheidungsgrundlage notwendig.
20 Wohnungen · Wien · Dachgeschossausbau · Eigentümer:innen-Gemeinschaft
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0123456789AUSGANGSLAGE
Sanierungsbedarf trifft auf unterschiedliche Interessen
Feuchter Keller, Fassadenschäden, Mängel bei Brandschutz und Nutzungssicherheit, eine unzureichende Barrierefreiheit sowie ein veraltetes Heizsystem mit hohen Energiekosten machten eine Sanierung notwendig. Gleichzeitig bestanden innerhalb der Eigentümergemeinschaft unterschiedliche Vorstellungen über Umfang, Dringlichkeit und Finanzierung der Maßnahmen.
0123456789BETEILIGUNG
Gemeinsam tragfähige Entscheidungen treffen
In einem moderierten Beteiligungsverfahren wurden die unterschiedlichen Interessen und Möglichkeiten der Eigentümer zusammengeführt und strittige Punkte geklärt. So entstand eine gemeinsame Grundlage für die weitere Entwicklung des Gebäudes.
0123456789SANIERUNGSKONZEPT
Nicht alles auf einmal - sondern in abgestimmer Reihenfolge
Auf dieser Basis wurde ein Sanierungskonzept mit einem langfristigen Sanierungsfahrplan entwickelt. Dieser umfasst die Beseitigung von Sicherheitsmängeln, die Trockenlegung von Keller und Erdgeschoß, Verbesserungen der Barrierefreiheit, den Zubau von Balkonen sowie thermische Maßnahmen an Fassade, Kellerdecke und Fenstern und die Erneuerung des Heizsystems.
0123456789UMSETZUNG
Schritt für Schritt zum gemeinsamen Ziel
Die Maßnahmen werden nun etappenweise umgesetzt und dabei auf die finanziellen Möglichkeiten der Beteiligten abgestimmt. So können Sicherheitsmängel beseitigt und die Wohnqualität schrittweise verbessert werden, ohne das langfristige Ziel für das Gebäude aus den Augen zu verlieren.
„Die Zusammenarbeit mit Konrad Hitthaler war in jeder Hinsicht vertrauensvoll und erfolgreich. Die Sanierung wurde im finanziellen und zeitlichen Rahmen umgesetzt. Meine Mieter und ich sind hoch zufrieden und freuen uns über die gelungene Aufwertung der Immobilie.“
Mag. Ernst Wöls
Bauherr
Leoben
GRÜNDERZEIT ZINSHAUS FREISTEHEND - VOM TEILSANIERTEN BESTAND ZUM ZUKUNFTSFÄHIGEN ZINSHAUS
Einzelne Sanierungsmaßnahmen hatten die grundlegenden Probleme des Gebäudes nicht gelöst. Mit einem Sanierungskonzept wurde der Bestand neu bewertet und daraus eine umfassende Strategie für die Weiterentwicklung der Immobilie entwickelt.
15 Mietwohnungen · Leoben ·
0123456789AUSGANGSLAGE
Teilsaniert - aber ohne Gesamtkonzept
Das Gebäude war bereits in Teilen saniert worden, allerdings ohne die Maßnahmen aufeinander abzustimmen. Dämmung und Heizsystem waren nicht gesamtheitlich betrachtet worden. Gleichzeitig waren frei gewordene Wohnungen aufgrund ihres Zustands und ungeeigneter Grundrisse nicht mehr vermietbar.
0123456789POTENZIAL
Den Bestand neu denken
Sowohl Sanierung als auch Teilabbruch mit Aufstockung wurden in mehreren Varianten untersucht. Kosten, Wertsteigerung und Vermietbarkeit gegenübergestellt Letztlich wurde eine wirtschaftliche, architektonisch anspruchsvolle Lösung mit hohem Wohnkomfort entwickelt.
0123456789UMSETZUNG
Sanieren, erweitern und neuen Wohnraum schaffen
Der Eigentümer entschied sich für die Umsetzung des Gesamtkonzepts in einem einzigen Bauabschnitt: Teile des Gebäudes wurden abgebrochen, der Bestand generalsaniert und das Gebäude in Holzbauweise aufgestockt. Dadurch entstanden vier zusätzliche Wohnungen. Gleichzeitig wurde die spätere Umstellung auf ein alternatives Heizsystem vorbereitet.
0123456789RESULTAT
Mehr Wohnqualität und eine langfristige Perspektive
Bestand und Erweiterung wurden technisch, baulich und architektonisch aufgewertet. Die bestehenden und neuen Wohnungen verfügen über zeitgemäße Bäder, hochwertige Böden, Balkone und neugestaltete Außenanlagen. Das Zinshaus befindet sich heute in einem umfassend sanierten Zustand und bietet wieder attraktive Voraussetzungen für eine langfristige Vermietung.
Wien, Innere Stadt
REFERENZPROJEKT: BÜROSANIERUNG UNTER DENKMALSCHUTZ
Bürosanierung · Wien · Heizungseinbau· Denkmalschutz · Umbau bei laufendem Betrieb
0123456789AUSGANGSLAGE
Historische Qualitäten. Hoher Sanierungsbedarf
Die repräsentativen Räumlichkeiten des Österreichischen Schwarzen Kreuzes waren seit Jahrzehnten nicht grundlegend saniert worden. Böden, Türen und Fenster waren stark abgewohnt, Öl-Einzelöfen boten wenig zeitgemäßen Komfort und Teile der Elektroinstallation waren erneuerungsbedürftig. Über die Jahre waren zudem zahlreiche Einzelmaßnahmen ohne übergeordnetes Konzept vorgenommen worden. Gleichzeitig stellte der Denkmalschutz eine wesentliche Rahmenbedingung für die weitere Planung dar.
0123456789SANIERUNGSKONZEPT
Mit begrenzten Mitteln das Richtige tun
Als überwiegend durch Spenden finanzierter Verein verfügte das Österreichische Schwarze Kreuz nur über einen engen finanziellen Spielraum. Umso wichtiger war es, die notwendigen Maßnahmen gezielt zu priorisieren und vorhandene Qualitäten zu erhalten. Die enge Abstimmung mit dem Bundesdenkmalamt gab dabei eine wesentliche Richtung vor und bildete gemeinsam mit dem verfügbaren Budget den Rahmen für das Sanierungskonzept.
0123456789UMSETZUNG
Erhalten, was erhalten werden kann
Der historische Bestand stand im Mittelpunkt der Umsetzung. Der Originalfußboden wurde geschützt und erhalten, notwendige Eingriffe und Stemmarbeiten auf ein Minimum reduziert. In den Büroräumen wurde ergänzend ein Tafelparkett verlegt, das sich am historischen Bestand orientiert. Die bestehende Fernwärmeversorgung des Hauses konnte für die neu installierten Heizkörper genutzt werden. Auch bei den Oberflächen wurde behutsam vorgegangen: Gips-Spachtelungen und Dispersionsanstriche aus späteren Jahrzehnten wurden sorgfältig entfernt und durch natürliche, kalkbasierte Materialien ersetzt. Für die Wände kam ein Anstrich auf Basis von Zellulose-Leim und pflanzlichen Öl-Harz-Verkochungen zum Einsatz. Die Farbgebung orientiert sich an historischen Fassungen. Eine bewusste Abweichung bilden die ursprünglich dunklen Holztäfelungen: In Abstimmung mit dem Bundesdenkmalamt wurden sie hell beschichtet, um den Räumen eine freundlichere und hellere Atmosphäre zu geben. So entstand eine Sanierung, die möglichst viel historische Substanz bewahrt und gleichzeitig zeitgemäßen Komfort ermöglicht.
Sie haben Fragen?
Wir nehmen uns gerne Zeit für Sie.
Architekt DI Konrad Hitthaler
Staatlich befugter und beeideter Ziviltechniker

architektur HITTHALER, Stolberggasse 18/2/1, 1050 Wien